Wildschweinmedaillons mit Kaffeenudeln und Fenchel

Auf meinem Speiseplan stand mal wieder Wildschwein. Wobei, eigentlich gibt es bei uns selten Wildschwein zum essen. Wobei sich jeder Jäger darüber freuen würde wenn dieses magere Wildfleisch öfters gegessn würde. Nun denn. Nachdem ich die Medaillons zwei Tage in einer Marinade aus Rosmarin, Knoblauch, Wacholderbeeren und Rotwein eingelegt hatte, wurden die Teile kurzerhand scharf angebrat und danach im Ofen ruhen lassen. Die Soße dauerte da schon etwas länger. Hier köchelte Sahne, Sternanis und Zwiebeln lange vor sich hin bis die Soße die richtige Konsistenz und den perfekten Geschmack hatte. Verfeinert habe ich sie vor dem Servieren mit 2 TL Kornellkirschenmarmelade.
Den Fenchel ganz klassisch – kurz gedünstet und dann noch in Olivenöl angebraten. Die Kaffeenudeln wie immer in der Pfanne gekocht mit angebratenem Knobi, Ingwer, Karotten, Tofu und Zwiebeln.
Zum Essen gab es einen kräftigen Rotwein und aus den Lautsprecherboxen erschallte „Der Freischütz“ von Carl Maria von Webern. Gefehlt zu meinem Glück hat eigentlich nur ein Jäger der auf seinem Jagdhorn ein Hallalieh geblasen hätte. Waidmann`s Dank.

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